Zur Debatte gestellt
von Nicole Molnar-Rohrböck
Berlin – In der Kredit- und Medienaffäre um den deutschen Präsidenten Christian Wulff hat sein Anwalt nun doch Dutzende Anfragen von Journalisten und die Antworten darauf veröffentlicht.Eine Kanzlei stellte am Mittwoch drei Dokumentenpakete …
Wie die Flucht aus Finanztiteln eine neue Investitionsblase schürt
München – Auf der Flucht vor Spekulationsblasen am Aktien- oder Anleihenmarkt strömt ein gigantischer Liquiditätsfluss ins Gold. Scheinbar jeder Anleger auf dem Globus glaubt seine Vermögenswerte in …
Frankfurt am Main — So eine starke Volkswirtschaft wie die deutsche hätten viele unserer europäischen Nachbarländer gerne. Während noch alle Welt von der Finanzkrise redet und sich gefühlt in die Nähe der Weltwirtschaftskrise 1929/30 rückt, …
Frankfurt am Main — “Parlamente sind mal voller und mal leerer, aber immer voller Lehrer”, ist ein Witz, der sicher auch heute noch seine Berechtigung findet. Doch tatsächlich sind es nicht mehr die Lehrer, die …
Frankfurt am Main / Völklingen – Seit Monaten kann man das Zerwürfnis im
bundesrepublikanischen Parteiengefüge spüren und auch immer deutlicher
sehen. Die SPD scheint auf ihrem Weg jede Haftung verloren zu haben.
Bei der Union, die auf die Buchstaben C und D inzwischen getrost verzichten
kann, scheint die innerparteiliche Unzufriedenheit nun u.a. über die Kampagne
“Linkstrend stoppen” ein Ventil gefunden zu haben.
Braucht das Land eine freiheitliche Partei?
Die Demokratie in Deutschland hat ein Problem: Sie ist unvollständig. Eigentlich spielt sie sich nur noch links der Mitte ab. Wir dürfen also wählen, wie sozialistisch wir gerne regiert werden …
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will den Schilderwald an deutschen Straßen lichten lassen. Er wolle jedes zehnte Verkehrsschild abbauen, sagte er der in Hannover erscheinenden “Neuen Presse”.
Falls Sie demnächst das Verkehrsschild “Inline-Skater frei” sehen, dann nicht wundern! Es ist eins von vielen Neuen, die nun dazukommen, einige alte Schilder fallen dagegen weg! Eine kostspielige Sache, zumal die Kommunen den von der Bundesregierung angeordneten Austausch der Verkehrsschilder selber zahlen müssen.
E-Mail-Tax wäre sinnvoller als eine Börsenumsatzsteuer
Frankfurt am Main – In einer Denkschrift skizziert Stephan Schäfer, Vorstand der S&K Real Estate AG, seine Überlegungen zur Refinanzierung der Finanzkrise.
Foto: Elke Handke/pixelio.de
Seit Monaten grübeln die Finanzpolitiker im In- …
Bundesaußenminister Westerwelle (FDP) hat in einem Gastbeitrag für die “Welt” der Sozialstaatsdebatte in Deutschland “sozialistische Züge” unterstellt und davor gewarnt, wer “dem Volk anstrengungslosen Wohlstand” verspreche, der lade “zu spätrömischer Dekadenz ein”.Der Sturm der Entrüstung war groß. Auch in den eigenen Reihen distanzierte man sich von Westerwelles Äußerungen, Medien bescheinigten der FDP und ihrem Vizekanzler sofort sinkende Umfragewerte, Linkspartei-Fraktionsvizechef Ernst nannte den FDP-Vorsitzenden den “oberste[n] soziale[n] Brandstifter der Nation”, DGB-Vorstand Buntenbach sprach von “verfassungswidrigen Zügen” in den Äußerungen Westerwelles, SPIEGEL TV (am 28.02.2010) gar vom “neuen Rechtspopulisten Westerwelle”.
„Deutschland verteilt Bildungschancen unbeirrt nach sozialer Herkunft. Einwandererkinder werden früh abgehängt“, klagt Christine Prußky auf Spiegel Online. Drastischer drückt es die „taz“ (16.05.2006, S.1) unter der Überschrift „Doof dank Deutschland“ aus: „In keinem anderen Industriestaat der Welt haben Ausländerkinder miesere Zukunftschancen als in Deutschland.“ OECD-Experte Andreas Schleicher macht an der selben Stelle (S.3) das deutsche Schulsystem für diesen Missstand verantwortlich.Was ist dran an diesen Behauptungen? Wie kann man sie überprüfen? In diesem Beitrag werden diese beiden Fragen, in umgekehrter Reihenfolge, beantwortet. Dafür werden statistische Berechnungen auf Basis der PISA-Studie, auf welche sich auch die oben zitierten Aussagen beziehen, durchgeführt und die wichtigsten Ergebnisse verständlich zusammengefasst.









